Apfel-ZIMT-Porridge

von | 27. Dez. 2018

Hier ist mein Porridge-Lieblingsrezept in dem frisch gemahlener Ceylon-Zimt die Hauptrolle spielt. Zimt ist nicht nur ein tolles Gewürz, sondern besitzt auch eine Menge gesundheitsfördernde Eigenschaften: Er senkt den Blutzucker, reguliert die Blutfette, fördert die Durchblutung, verbessert den Blutdruck und vieles mehr! Alles Wissenswerte zum Zimt habe ich wieder am Ende des Rezeptes zusammengestellt.

Vorbereitung

Ich empfehle ganze Zimtstangen zu kaufen und sie selber zu zerkleinern. Dazu genügt einen ganz normaler Haushaltsmixer. Auf diese Weise lege ich mir immer einen kleinen Vorrat frisch gemahlenen Zimt an. Beim Einkauf gilt es auf den echten Ceylon-Zimt zu achten (dazu später mehr).

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Das wird gebraucht:

Wichtigste Utensilien:

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So wird’s gemacht

Zuerst zeige ich dir wie ich den Zimt verarbeite: Ich gebe eine gute Handvoll Zimtstangen (ca. 80 g) in den Mixeraufsatz meiner Küchenmaschine und lasse diese eine halbe Minute auf niedriger Stufe durchlaufen. Das genügt schon, um die Zimtstangen fein zu zerkleinern. 

Anschließend fülle ich das Zimtpulver in ein kleines Weck-Glas, das sich mit dem Gummiring luftdicht verschließen lässt. Auf diese Weise hält sich der Zimt problemlos auch mehrere Wochen im Vorratsschrank.

Nun zum eigentlichen Rezept: Ich schneide die Äpfel in kleine Stücke und lasse die Schale bei Bioware stets dran. Denn in der Apfelschale steckt der Ballaststoff Pektin, über die sich unsere guten Darmbakterien besonders freuen.

Anschließend brate ich die Apfelstücke in Butter an und lasse sie für 5 bis 10 Minuten schmoren bis sie schön weich geworden sind und ein wenig Bratapfelaroma entwickelt haben. Nun kommen die restlichen Zutaten dazu: Haferflocken, Wasser, Zimt, Xucker, Vanilleessenz und Salz.

Ich bereite den Porridge wie schon im Grundrezept beschrieben zu: Einmal auf hoher Stufe aufkochen lassen und dabei ständig umrühren, damit nichts am Boden kleben bleibt. Dann den Herd herunter drehen und den Porridge für 5 Minuten weiter köcheln lassen bis er eingedickt ist. Fertig!

Tipp: Anstatt die Vanilleessenz direkt in den Porridge zu geben, kann man auch eine schnelle Vanillesauce als Topping zubereiten. Dazu koche ich 200 ml Sahne mit 1 EL Vanilleessenz (entspricht einer ganzer Vanilleschote) und 1 EL Xucker kurz auf. Auf diese Weise kommt das Vanillearoma noch besser zur Geltung.

Wissenswertes:

Zimt ist die getrocknete Rinde des immergrünen Zimtbaumes, der seine Heimat in Sri Lanka (Ceylon) hat. Er ist nicht nur als Gewürz sehr beliebt, sondern hat auch als Heilmittel eine jahrtausende alte Tradition. Der gesundheitliche Nutzwert des Zimtes ist mittlerweile auch in der Wissenschaft gut untersucht. Dieser Review von 2014 fasst die Studienlage zusammen. Hier ist ein kurzer Überblick:

Zimt ist randvoll mit Polyphenolen und Flavonoiden, die eine besonders antioxidative Wirkung haben. Tatsächlich gehört Zimt zu den stärksten Antioxidantien, die sich in der Natur finden lassen. Er wurde daher schon immer als natürliches Konservierungsmittel eingesetzt.

Der wichtigste Wirkstoff im Zimt ist ein Aromastoff namens Zimtaldehyd. Es hat eine stark antimikrobielle Wirkung und bekämpft sehr effektiv schädliche Keime, Viren und Pilze.

Auch im Stoffwechsel können die Inhaltsstoffe des Zimtes erstaunlich viel Gutes bewirken: Sie fördern die Durchblutung, senken den Blutdruck und regulieren die Blutfette (besonders den Triglyceridspiegel). Weiterhin haben sie eine antiinflammatorische Wirkung und können daher hohe Entzündungswerte absenken.

Darüber hinaus können sie die Insulinempfindlichkeit des Körpers erhöhen, was sehr günstig auf den Blutzucker wirkt. Daher kann der Zimt besonders in der Diabetestherapie interessant sein.

Zum Schluss gibt es auch gute Hinweise darauf, dass der Zimt eine krebshemmende Wirkung besitzt und sogar vor degenerativen Nervenkrankheiten wie Demenz und Parkinson schützen kann. Zimt hat also eine Menge bemerkenswerter Eigenschaften und es kann sich sehr lohnen ihn regelmäßig als Gewürz einzusetzen.

Wieviel Zimt muss man nun aufnehmen, um eine wirksame Dosis zu erreichen? In den meisten Studien wurde nicht mehr als 1 g bis 6 g Zimt am Tag gegeben (also bis zu einem Teelöffel). Dies genügt schon, um alle positiven Effekte zu erzielen, die oben beschrieben wurden. Höhere Dosen zeigten dagegen keine weiteren Vorteile mehr.

Beim Einkauf sollte man unbedingt auf die Sorte achten: Es gibt den echten Ceylon-Zimt und den billigeren Cassia-Zimt, welcher eher in Massenware eingesetzt wird. Der Cassia-Zimt besitzt leider einen hohen Gehalt des Stoffes Cumarin, das in höheren Dosen schädlich ist. Daher eignet sich Cassia-Zimt weniger für den täglichen Verzehr. Dagegen kann man ohne Bedenken bis zu einem Teelöffel Ceylon-Zimt am Tag zu sich nehmen.

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2 Kommentare

  1. Hallo
    ich finde deine Ernährungs Workshops super.
    Dein Porridge Rezept ist für wieviel Portionen gedacht.

    Antworten
    • Hallo Renate,

      dankeschön! Das Rezept reicht locker für 2 Personen.

      Viele Grüße, Erik

      Antworten

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