Erik David

Staatlich anerkannter Diätassistent
Gründer von Workshop Ernährung

Erik David

Staatlich anerkannter Diätassistent
Gründer von Workshop Ernährung

Hallo, mein Name ist Erik David. Ich bin gelernter Diätassistent und Autor dieser Seite. In den letzten Jahren habe ich hier einen kompakten Ernährungskurs auf die Beine gestellt. Darin vermittle ich dir solides Grundlagenwissen, führe dich durch die wichtigsten ernährungsbedingten Probleme und gebe dir viele praktische Tipps mit auf den Weg.

Falls du dich in einzelne Themen mehr vertiefen möchtest, findest du gute weiterführende Bücher bei meinen Lesetipps. Ganz besonders kann ich dir zur Begleitung den “Ernährungskompass” vom Wissenschaftsjournalisten Bas Kast empfehlen.

Mein neustes Projekt ist der Blog auf dieser Seite. Hier teile ich ab jetzt meine besten Rezepte und schreibe über die Themen, die mich besonders interessieren, wie zum Beispiel die gesunde Darmflora, intermittierendes Fasten, Fitness-Ernährung und die traditionelle Mittelmeerküche.

Meine Ernährungsphilosophie

Eine gesunde Basis-Ernährung ist denkbar einfach. Ich folge zum Beispiel dem mediterranem Vorbild: Ich esse sehr fettbetont mit reichlich gutem Olivenöl. Dazu kommt hochwertiges Eiweiß aus fettreichem Seefisch, Fleisch, Eiern und fermentierten Milchprodukten (vor allem Joghurt und Käse). Kohlenhydrate nehme ich in Maßen zu mir und bevorzuge dabei die langsam verdauliche Sorte wie Hülsenfrüchte und Haferflocken. Außerdem sorge ich für eine hohe Zufuhr an Mikronährstoffen durch viel Gemüse, Sprossen, Kräuter und Gewürze. Das versorgt mich mit allem, was ich brauche.

Viel wichtiger ist es, die großen Problemmacher aus der Ernährung auszusortieren: Zucker, Softdrinks, billigen Süßkram, raffinierte Kohlenhydrate, Omega-6-reiche Industrieöle, Fast Food und hoch verarbeitete Fertigprodukte. Letzten Endes geht es bei gesunder Ernährung immer darum natürliche Grundnahrungsmittel einzukaufen, seine Küche zu organisieren und so viel wie möglich selbst zu kochen.

Darüber hinaus ist die einfachste und effektivste Ernährungsstrategie, die ich heute kenne, das Intervallfasten. Ich folge insbesondere dem “Time Restricted Eating” nach Prof. Satchin Panda. Das Prinzip ist einfach: Esse tagsüber in einem Zeitfenster von 10 Stunden und halte danach eine lange Nüchternzeit ein. Das hat einen enorm positiven Effekt auf den Stoffwechsel, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. Möglicherweise bietet dies sogar den besten Schutz vor Übergewicht und Diabetes. Daher habe ich dem Time Restricted Eating auch meinen allerersten Blog-Artikel gewidmet.

Ein weiteres Lieblingsthema von mir ist die Darmflora, welche ein extrem spannendes Forschungsgebiet darstellt. Wir begreifen erst seit relativ kurzer Zeit was für eine große Rolle die Darmbakterien in unserem Körper spielen. Sie nehmen zum Beispiel erheblichen Einfluss auf das Immunsystem, die Darmgesundheit, die Verdauung und den Blutzuckerspiegel, sowie den Energiestoffwechsel und das Körpergewicht. Viele gesundheitliche Probleme lassen sich heute auch auf eine verkümmerte Darmflora zurückführen, die unter der typisch einseitigen, modernen Ernährungsweise leidet.

Das Beste, was man über die Ernährung für eine gesunde Darmflora tun kann, ist einerseits viele fermentierte Lebensmittel zu essen, die nützliche Bakterien (Probiotika) enthalten, und andererseits für das richtige Bakterienfutter (Präbiotika) zu sorgen. Ich braue zum Beispiel meinen eigenen Kombucha (ein fermentiertes Teegetränk), mache selber Joghurt und echtes Sauerkraut und achte auf einen hohen Gehalt an Ballaststoffen in meiner Ernährung.

Ich kann mir Gesundheit und Wohlbefinden heute auch nicht mehr ohne Bewegung vorstellen. Dazu gehört vor allem ein regelmäßiges und funktionales Krafttraining. Ich arbeite zum Beispiel gerne mit der Kettlebell (Kugelhantel) und übe mich in Calisthenics (Kraftgymnastik). Außerdem mag ich langsames Laufen im Niedrigpulsbereich. Das trainiert nicht nur die aerobe Grundlagenausdauer, sondern auch den Fettstoffwechsel der Zellen und steigert deren Fähigkeit Fett als Energiequelle zu verbrennen.

Übrigens bin ich auch ein großer Freund der Paleo-Bewegung. Dabei geht es nicht darum das Leben des Steinzeitmenschen zu imitieren. Vielmehr besinnt man sich auf die biologischen Grundbedürfnisse des Menschen, welche beim heutigen Lebensstil meist zu kurz kommen. Dazu gehört vor allem eine natürliche Ernährung, viel Bewegung im Freien, eine gute Dosis Sonnenlicht, ein normaler Tag-Nacht-Rhythmus, ausreichend Erholung und Schlaf, sowie ein positives soziales Umfeld und das Gefühl etwas Bedeutsames im Leben zu tun. Andere Menschen nennen das auch einfach Lifestyle-Medizin.

Auf den Schultern von Giganten

Ich bin kein Experte. Diesen Titel verdienen die Top-Wissenschaftler, die ihr Leben in der Forschung verbringen und das Wissen schaffen, auf das Fachkräfte wie ich angewiesen sind. Daher möchte ich an dieser Stelle all die Menschen würdigen von denen ich in den letzten Jahren am meisten gelernt habe und die meine Arbeit maßgeblich beeinflusst haben:

Prof. Robert Lustig, Zuckerkritiker und Neuroendokrinologe  (UC San Francisco)

Prof. David Ludwig, Übergewichtsforscher (Harvard School of Public Health)

Prof. Walter Willett, Epidemiologe (Harvard School of Public Health)

Prof. Dariush Mozaffarian, Epidemiologe (Tufts University)

Prof. Roy Taylor, Diabetesforscher (University of Newcastle)

Prof. Satchin Panda, Humanbiologe (Salk Institute, San Diego)

Prof. Valter Longo, Langlebigkeitsforscher (University of Southern California)

Prof. Mark Mattson, Fastenexperte (Johns Hopkins University, Baltimore)

Dr. Justin und Dr. Erica Sonnenburg , Mikrobiomforscher (Sonnenburg Lab, Stanford)

Prof. Tim Spector, Mikrobiomforscher (British Gut Project, London)

Prof. Eran Segal und Dr. Eran Elinav,  Mikrobiomforscher (Personalised Nutrition Project, Israel)

Prof. Alessio Fasano, Gluten-Experte (Center for Celiac Research, Boston)

Meinen besonderen Respekt verdient der deutsche Ernährungswissenschaftler Dr. Nicolai Worm, dessen Bücher die beste Adresse sind, wenn es um Themen wie Insulinresistenz, das metabolische Syndrom und eine fachgerechte Low Carb-Ernährung geht. 

Zu meinen persönlichen Lieblingsautoren gehören die Wissenschaftsjournalisten Gary Taubes (Good Calories, Bad Calories) und Nina Teicholz (The Big Fat Surprise), sowie die Schriftsteller Michael Pollan (In Defense of Food, Cooked), John Durant (The Paleo Manifesto) und Christopher McDougall (Born to Run, Natural Born Heroes).

Unendlich dankbar bin ich außerdem für die vielen hochwertigen Podcast-Angebote, die es heute gibt, in denen man stundenlangen Gesprächen mit den führenden Experten und klügsten Köpfen in der Ernährungswelt lauschen darf. Großen Dank für ihre Arbeit geht vor allem an Dr. Rhonda Patrick (Found my Fitness Podcast), Dr. Mark Hyman (The Doctor’s Farmacy Podcast), Dr. Peter Attia (The Drive Podcast), Dr. Bret Scher (The Low Carb Cardiologist Podcast), sowie Dr. Ken Ford und Dr. Dawn Kernagis (STEM-Talk Podcast).

Hinter den Kulissen

Ich arbeite und schreibe schon seit 2014 an Workshop Ernährung. Angefangen hat alles mit der Idee für einen eigenen Ernährungskurs und einer leeren Webseite. Da ich oft gefragt werde, wie ich meine Seite gemacht habe, gewähre ich hier einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

Meine Anfänge waren recht bescheiden. Meine ersten Fotos habe ich zum Beispiel noch mit einem Stück weißen Bastelkarton und einer kleinen Kompaktkamera geschossen. Daher sind die Lebensmittelbilder in meinen ersten Youtube-Videos auch noch ziemlich schlecht beleuchtet. Mittlerweile habe ich mir eine vernünftige Kamera angeschafft, mich mit Fotografie beschäftigt und mir ein kleines Fotostudio aufgebaut. So entstehen meine Fotos heute:

Mein Foto-Setup besteht zur Zeit aus einer Canon EOS 700D mit 50mm-Objektiv, zwei Yongnuo YN560-III Speedlights, einer Walimex-Softbox, verschiedenen Leinwänden und Diffusoren, sowie einer Rolle weißer Folie als Hintergrund.

So sieht schließlich das fertige Foto aus, das sich in den weißen Hintergrund der Webseite einfügen muss. Solche Fotos bekommt man sonst nur kostenpflichtig von Profis bei Bilderdiensten. Daher hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt.

An Software benutze inzwischen die Apps der Adobe Creative Cloud. Meine Grafiken habe ich zum Beispiel mit dem Adobe Illustrator erstellt (nachdem ich mir eine Menge Tutorials angeschaut und mich gründlich in das Programm eingearbeitet habe).

Hier entsteht der Entwurf für eine Grafik in Adobe Illustrator. Zum Schluss kommt noch etwas Farbe, Licht und Schatten dazu…

…und so sieht dann die fertige Grafik aus, wie ihr sie aus der Artikelserie zu den Kohlenhydraten kennt.

Auch das Design meiner Webseite habe ich in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt. Angefangen habe ich mit einem günstigen und schlichten WordPress-Theme, das mir jedoch nur sehr wenig Spielraum für Gestaltung ließ. Mittlerweile leiste ich mir den Divi-Builder von Elegant Themes, mit dem ich meiner Kreativität freien Lauf lassen kann.

Natürlich gibt es das alles nicht umsonst. Ich zahle jeden Monat einen kleinen dreistelligen Betrag für Softwareabos, Webhosting und Premiumdienste. Um meine Betriebskosten aufzufangen, nehme ich vor allem am Partnerprogramm von Amazon teil und empfehle nützliche Produkte weiter, die ich auch selbst verwende. Wer mich kostenlos unterstützen möchte, kann seinen nächsten Einkauf einfach über einen meiner Amazon-Links tätigen oder sich bei meinen Einkauftipps umschauen. Vielen Dank dafür!

Mein Hauptprojekt ist zur Zeit das neue Blog auf meiner Seite. Wie gesagt teile ich hier ab jetzt meine besten Rezepte und schreibe über meine Lieblingsthemen, wie die gesunde Darmflora, Intervallfasten, Fitness-Ernährung und die mediterrane Küche. Ich werde aber auch über Aktuelles aus der Ernährungswelt berichten oder neue Bücher vorstellen, die ich gerade lese.

Auch für die Zukunft habe ich mir noch viel vorgenommen. So würde ich liebend gerne einen eigenen Podcast starten und meinen kompletten Ernährungskurs auch als Audioversion zum Mitnehmen anbieten. Außerdem habe ich noch eine Menge Ideen für neue Videoformate, wie Kochkurse und Workshops, sowie unzählige Themen, die ich noch gerne bearbeiten möchte.