Hallo, mein Name ist Erik David. Ich bin gelernter Diätassistent und der Macher dieses Angebots.

Ich arbeite schon seit 2014 an Workshop Ernährung und habe hier in den letzten Jahren einen kompletten Ernährungskurs aufgebaut. Darin habe ich das praktische Grundwissen über Ernährung zusammengefasst, das ich jedem Menschen gerne mit auf den Weg geben möchte.

Meine Ernährungsphilosophie

Eine gesunde Basisernährung ist denkbar einfach. Ich orientiere mich zum Beispiel an der traditionellen Mittelmeerküche, die zu den gesündesten Ernährungsweisen der Welt zählt. Die mediterrane Ernährung ist sehr fettbetont und enthält reichlich gutes Olivenöl. Kohlenhydrate werden in Maßen aufgenommen und kommen aus langsam verdaulichen Quellen wie Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide. Sie enthält viel hochwertiges Eiweiß aus wertvollen tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eiern und fermentierten Milchprodukten. Außerdem liefert sie reichlich Mikronährstoffe durch frisches Gemüse und Kräuter. Alles kommt aus natürlichen Lebensmitteln, die selber zubereitet werden.

Auf der anderen Seite werden die echten Problemmacher in der Ernährung gemieden. Das sind vor allem zu viel Zucker, Weißmehl und andere raffinierte Kohlenhydrate, Industrieöle, Fast Food und ultrahoch verarbeitete Fertigprodukte.

Eine weitere wichtige Ernährungsstrategie ist das Intervallfasten, das übrigens auch ein fester Bestandteil der mediterranen Ernährungsweise ist. Hier geht es darum in einem täglichen Zeitfenster von 8 bis 10 Stunden zu essen. Dadurch erlaubt man dem Körper in eine längere Nüchternphase zu kommen, in der er sich richtig erholen kann. Das hat einen enorm positiven Effekt auf den Stoffwechsel, das Wohlbefinden, die Schlafqualität und die Leistungsfähigkeit. Außerdem bietet dies sogar einen effektiven Schutz vor Übergewicht und Diabetes, selbst wenn man sich ansonsten nicht optimal ernährt. Beim Intervallfasten empfehle ich besonders das “Time-restricted Eating” nach Professor Satchin Panda, dem ich auch meinen allerersten Blog-Artikel gewidmet habe.

Ein weiteres Lieblingsthema von mir ist die gesunde Darmflora, welche ein ziemlich spannendes  und neues Forschungsgebiet darstellt. Wir begreifen erst seit relativ kurzer Zeit was für eine große Rolle die Darmbakterien für unsere Gesundheit spielen. Sie nehmen zum Beispiel erheblichen Einfluss auf das Immunsystem, die Darmgesundheit, die Verdauung und den Blutzuckerspiegel, sowie den Energiestoffwechsel und das Körpergewicht. Viele gesundheitliche Probleme lassen sich heute auch auf eine verkümmerte Darmflora zurückführen, die unter der typisch einseitigen, modernen Ernährungsweise leidet.

Das Beste, was man über die Ernährung für eine gesunde Darmflora tun kann, ist einerseits viele fermentierte Lebensmittel zu essen, die nützliche Bakterien (Probiotika) enthalten, und andererseits für das richtige Bakterienfutter (Präbiotika) zu sorgen. Ich braue zum Beispiel meinen eigenen Kombucha (ein fermentiertes Teegetränk), mache selber Joghurt und frisches Sauerkraut und achte auf einen hohen Gehalt an Ballaststoffen in meiner Ernährung.

Ich kann mir Gesundheit und Wohlbefinden heute auch nicht mehr ohne Bewegung vorstellen. Dazu gehört vor allem ein regelmäßiges und funktionales Krafttraining. Ich selbst arbeite zum Beispiel gerne mit der Kettlebell (Kugelhantel) und übe mich in Calisthenics (Kraftgymnastik). Außerdem mag ich langsames Laufen im Niedrigpulsbereich. Das trainiert nicht nur die aerobe Grundlagenausdauer, sondern auch den Fettstoffwechsel der Zellen und steigert deren Fähigkeit Fett als Energiequelle zu verbrennen.

Übrigens bin ich auch ein großer Freund der Paleo-Bewegung. Dabei geht es nicht darum das Leben des Steinzeitmenschen zu imitieren. Vielmehr besinnt man sich auf die biologischen Grundbedürfnisse des Menschen, welche beim heutigen Lebensstil meist zu kurz kommen. Dazu gehört vor allem eine natürliche Ernährung, ein menschengerechtes Maß an Bewegung, eine gute Dosis Sonnenlicht, ein normaler Tag-Nacht-Rhythmus, sowie ausreichend Schlaf und Erholung.

Auf den Schultern von Giganten

Ich bin kein Experte. Diesen Titel verdienen die Top-Wissenschaftler, die ihr Leben in der Forschung verbringen und das Wissen schaffen, auf das praxisorientierte Fachkräfte wie ich angewiesen sind. Daher möchte ich an dieser Stelle all die Menschen erwähnen von denen ich in den letzten Jahren am meisten gelernt habe und die meine Arbeit maßgeblich beeinflusst haben:

• Prof. Robert Lustig, Zuckerkritiker und Neuroendokrinologe  (UC San Francisco)

• Prof. David Ludwig, Übergewichtsforscher (Harvard School of Public Health)

• Prof. Walter Willett, Epidemiologe (Harvard School of Public Health)

• Prof. Dariush Mozaffarian, Epidemiologe (Tufts University)

• Prof. Roy Taylor, Diabetesforscher (University of Newcastle)

• Prof. Satchin Panda, Humanbiologe (Salk Institute, San Diego)

• Prof. Mark Mattson, Fastenexperte (Johns Hopkins University, Baltimore)

• Dr. Justin und Dr. Erica Sonnenburg, Mikrobiomforscher (Sonnenburg Lab, Stanford)

• Prof. Tim Spector, Mikrobiomforscher (British Gut Project, London)

• Prof. Eran Segal,  Mikrobiomforscher (Personalised Nutrition Project, Israel)

• Prof. Alessio Fasano, Gluten-Experte (Center for Celiac Research, Boston)

Meinen besonderen Respekt verdient der deutsche Ernährungswissenschaftler Dr. Nicolai Worm, dessen Bücher die beste Adresse sind, wenn es um Themen wie Insulinresistenz, das metabolische Syndrom und eine fachgerechte Low Carb-Ernährung geht.

Zu meinen persönlichen Lieblingsautoren gehören die Wissenschaftsjournalisten Gary Taubes (Good Calories, Bad Calories) und Nina Teicholz (The Big Fat Surprise), sowie die Schriftsteller Michael Pollan (In Defense of Food, Cooked), John Durant (The Paleo Manifesto) und Christopher McDougall (Born to Run, Natural Born Heroes).

Unendlich dankbar bin ich außerdem für die vielen hochwertigen Podcast-Angebote, die es heute gibt, in denen man stundenlangen Gesprächen mit den führenden Experten und klügsten Köpfen in der Ernährungswelt lauschen darf. Großen Dank für ihre Arbeit geht vor allem an Dr. Rhonda Patrick (Found my Fitness Podcast), Dr. Peter Attia (The Drive Podcast), Dr. Bret Scher (Diet Doctor Podcast), sowie Dr. Ken Ford und Dr. Dawn Kernagis (STEM-Talk Podcast).

Hinter den Kulissen

Ich arbeite schon seit 2014 an Workshop Ernährung. Angefangen hat alles mit der Idee für einen eigenen Ernährungskurs und einer leeren Webseite. Da ich oft gefragt werde, wie ich meine Seite gemacht habe, gewähre ich hier einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

Meine Anfänge waren recht bescheiden. Meine ersten Fotos habe ich zum Beispiel noch mit einem Stück weißen Bastelkarton und einer kleinen Kompaktkamera geschossen. Daher sind die Lebensmittelbilder in meinen ersten Youtube-Videos auch noch ziemlich schlecht beleuchtet. Mittlerweile habe ich mir eine vernünftige Kamera angeschafft und mir ein kleines Fotostudio aufgebaut. So entstehen meine Fotos heute:

Mein Foto-Setup besteht zur Zeit aus einer Canon EOS 700D mit 50mm-Objektiv, zwei Yongnuo YN560-III Speedlights, einer Walimex-Softbox, verschiedenen Leinwänden und Diffusoren, sowie einer Rolle weißer Folie als Hintergrund.

So sieht schließlich das fertige Foto aus, das sich in den Hintergrund der Webseite einfügen muss. Solche Fotos bekommt man sonst nur kostenpflichtig von Profis bei Bilderdiensten. Daher hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt.

An Software benutze inzwischen die Programme der Adobe Creative Cloud, die sich für mich besonders lohnt, da ich fast alle Apps gut gebrauchen kann. Meine Fotos bearbeite ich zum Beispiel mit Photoshop und Lightroom. Videos schneide ich mit Premiere, Audiodateien mit Audition. Das Layout für mein E-Book (PDF) habe ich in Indesign gesetzt. Und alle Grafiken auf der Seite habe ich mit Illustrator erstellt.

Hier entsteht der Entwurf für eine Grafik in Adobe Illustrator. Zum Schluss kommt noch etwas Farbe, Licht und Schatten dazu…

…und so sieht dann die fertige Grafik aus, wie sie im Ernährungskurs in der Kohlenhydrat-Reihe zu finden ist.

Auch das Design meiner Webseite habe ich in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt. Angefangen habe ich mit einem günstigen und schlichten WordPress-Theme, das mir jedoch nur sehr wenig Spielraum für Gestaltung ließ. Mittlerweile leiste ich mir den Divi-Builder von Elegant Themes, mit dem ich meiner Kreativität freien Lauf lassen kann.

Natürlich gibt es das alles nicht umsonst. Ich zahle jeden Monat einen kleinen dreistelligen Betrag für Softwareabos, Webhosting und Premiumdienste. Um meine Betriebskosten aufzufangen, nehme ich vor allem am Partnerprogramm von Amazon teil und empfehle nützliche Produkte weiter, die ich auch selbst verwende. Wer mich kostenlos unterstützen möchte, kann seinen nächsten Einkauf einfach über einen meiner Amazon-Links tätigen oder sich bei meinen Einkauftipps umschauen. Außerdem habe ich meinen Ernährungskurs auch als günstiges Kindle-E-Book veröffentlicht, mit dessen Kauf man mir eine kleine „Spende“ zukommen lassen kann. Vielen Dank dafür!