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237 Kommentare

  1. Hallo Erik,

    gestern Abend hatte ich im Web nach „Insulinresistenz/Prädiabetes“ gesucht und dadurch Deine Website gefunden. Ich habe zwar (noch) keine Diabestes, muss jedoch dringend vorbeugen. Überrascht war ich, als ich las, dass mit einer konsequenten Ernährung sogar diese Erkrankung (Diabetes) wieder verschwinden kann.

    Unterbrochen mit einer gesunden Schlafpause, lese ich Deine informativen Ernährungstipps. Das ist mit Abstand die beste, verständlichste, übersichtlichste, strukturierteste, hilfreichste Website rund um Ernährung, die ich je gelesen habe. Großes Kompliment und besten Dank. Ich bin zuversichtlich, dass ich es lernen werde, mit Hilfe Deines Ratgebers, meinen inneren Schweinhund zu zähmen. Sehr gerne befolge ich einige Deiner Einkaufstipps, die ich in meinen Alltag leicht integrieren kann.

    Eine Frage habe ich noch: Welchen Zusammenhang zwischen Ernährung und erhöhtem Augeninnendruck siehst Du?

    Lieber Gruß
    Marion

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    • Hallo Marion,

      vielen Dank! Es freut mich sehr zu hören, dass dir meine Seite weiterhilft! Ich kenne leider keine gezielte Ernährungsmaßnahme bei erhöhtem Augeninnendruck. Trotzdem scheint die allgemeine Stoffwechselgesundheit eine Rolle zu spielen (normale Blutzucker- und Blutfettwerte, normaler Blutdruck usw.), die man letztlich durch eine gesunde Ernährung und einen gesunden Lebensstil sehr gut beeinflussen kann.

      Viele Grüße, Erik

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  2. Hallo Erik, ich bin wirklich begeistert. Danke!

    So eine supertolle Seite über Ernährung habe ich noch nie gesehen! Bravo.
    Ich bin ziemlich stark übergewichtig (183cm bei aktuell 183kg) und habe schon etliches an Diäten und Ernährungsumstellungen probiert.

    1) Ein Kommentar von Dir (Zusammenhang zwischen Leptin und Entzündungswerte) fand ich sehr interssant. Ich habe seit vielen Jahren immer einen sehr sehr hohen Entzündungswert im Blut und weiß nicht warum und das bei jeder Blutunterschung soweit ich denken kann. Meine Cholesterin-, und Blutzuckerwerte usw sind hingegen aber stets sehr gut was den Ärtzen bei meinem Gewicht immer sehr komisch vorkommt. Nur die Enzündungswerte sind immer sehr hoch. Das CRP z.B ist immer das vielfachre des _maximal_ zulässigen Wertes. Hast Du da einen Artikel oder eine Idee, die mir Helfen könnte?

    2) Und wenn Du noch erlaubst eine zweite Frage. Würde gerne das Inulin kaufen, habe es in Deinen Tipps entdeckt. Laut Packungsangaben ist es zwar 100% Inulin, aber es enthält 8% Zucker. Ich versuche zur Zeit auf jeglichen Zucker komplett zu verzichten. Ich weiß ja inzwischen das FOS Ballaststoffe und nicht verstoffwechselbar sind. Aber laut Packungsangaben sind das nur 89% Ballaststoffe und 8% sind Zucker (laut Hersteller Fructose, Glucose, Sacharose). Werden also die 8% dann wie normaler Zucker verstoffwechselt?

    Viele Grüße und Danke so sehr!
    Jannis

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    • Hallo Jannis,

      vielen Dank!

      Zu deinen Fragen:

      1) Chronisch hohe Entzündungswerte können leider viele Ursachen haben. Bei starkem Übergewicht ist es häufig der Fall, dass das Fettgewebe immer schlechter mit Sauerstoff versorgt wird und darauf hin als „Hilferuf“ vermehrt Botenstoffe ausschüttet, die eine stark entzündungsfördernde Wirkung haben. Hier kann nur eine deutliche Gewichtsabnahme helfen. Als Lesetipp kann ich zum Einstieg den „Ernährungskompass“ von Bas Kast (https://workshopernaehrung.de/ernaehrungskompass/) empfehlen. Dort bespricht er auch effektive Abnehmstrategien.

      Eine zweite große Quelle für hohe Entzündungswerte kann eine gestörte Darmflora bzw. eine durchlässige Darmbarriere sein. Hier könnte sich eine Analyse der Darmflora lohnen. Entsprechende Test-Kits kann man sich sogar auf Amazon bestellen (bspw. von Medivere). Mir persönlich hat die Mikrobiom-Analyse des Million-Friends-Programmes sehr gut gefallen (https://workshopernaehrung.de/millionfriends/). Hilfreiche Bücher zur Darmgesundheit findest du darüber hinaus auch bei meinen Lesetipps.

      2) Beim Inulin solltest du dich auf jeden Fall an die Zufuhrempfehlung halten und erst einmal nicht mehr als einen Esslöffel am Tag zu dir nehmen. Du wirst schnell merken, dass es auch bei dieser Menge ganz schön anfängt im Darm zu arbeiten. Über den kleinen Anteil von frei verfügbaren Zuckern von 8 % muss man sich bei dieser geringen Gesamtmenge keine Sorgen machen.

      Viele Grüße und viel Erfolg
      Erik

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  3. Hallo David, schön, dass einer mal so richtig die Grundlagen erklärt, wie Verdauung funktioniert. Deiner Ernährungsphilosophie möchte ich gern folgen. Doch oft werde ich verunsichert durch Empfehlungen wie : Basisch essen- Säurebildner meiden. Ist das gut? Ich verstehe zum Beispiel nicht, wie Zitrone basisch verstoffwechselt wird. Rosenkohl ist sauer aber Spinat ist basisch, der mit der Oxalsäure?

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    • Hallo Marie-Luise,

      ich kann dir leider auch keine biochemischen oder physiologischen Grundlagen nennen, mit der sich dieses lebensmittelbedingte Säure-Basen-Denken erklären ließe (nicht zu verwechseln mit echten Säuren und Basen, die im Körper vorkommen und den tatsächlichen pH-Wert beeinflussen). Letzten Endes scheint mir das eine Vorstellung aus der alternativen Heilkunde zu sein, ähnlich wie berüchtigten „Schlacken“, von denen auch niemand weiß, was damit konkret gemeint ist.

      Viele Grüße, Erik

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  4. Hallo Erik,

    ich habe eine Frage zum Intervallfasten… Es gibt sehr viele verwirrende Aussagen…

    Die einen meinen, dass es man damit abnehmen kann, weil man die Fett-Depots anzapft, obwohl man sich ISO-kalorisch ernährt und die anderen meinen, dass es einfach daran liegt, weil man eine Mahlzeit ausfallen lässt. Was man aber eigentlich nicht MUSS oder. Es kommt beim Intervallfasten doch darauf an, dass man die Kalorien zeitversetzt ist oder?

    :verwirrt:

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    • Hallo Michele,

      ja, das Intervallfasten ist kein „Trick“, um Kalorien zu sparen (was aber trotzdem passieren kann). Viel mehr kommt es darauf an eine ausgedehnte Nüchternzeit einzuhalten, was uns in einen anderen „Stoffwechsel-Modus“ schaltet. Das macht auch bei isokalorischer Ernährung einen deutlichen Unterschied, und lässt sich auch schön im kontrolliertem Tierversuch demonstrieren. Hier ist zum Beispiel ein kleiner Ausschnitt aus meinem Blogartikel „Essen im Einklag mit der inneren Uhr„.

      Dazu haben die Forscher vom Salk Institute erst einmal eine Reihe von Versuchen mit Mäusen durchgeführt: Die Tiere bekamen die gleiche Menge an Nahrung wie sonst auch. Nur die Zeit, in der sie essen durften, wurde auf 8 bis 10 Stunden begrenzt. Die Ergebnisse waren bemerkenswert! Die Mäuse zeigten:

      – Eine Abnahme von Fettgewebe
      – Ein Zuwachs an Muskelmasse
      – Niedrigere Blutzuckerwerte nach dem Essen
      – Eine verbesserte Insulinempfindlichkeit
      – Einen leicht ketogenen Effekt (Bildung von Ketonen)
      – Eine gesteigerte Fitness und Ausdauerleistung
      – Eine verbesserte Herzfunktion
      – Eine Zunahme von Mitochondrien (die Energiekraftwerke der Zellen)
      – Eine bessere Regenerationsfähigkeit
      – Eine Senkung von Entzündungswerten
      – Eine Resistenz gegen Leberverfettung

      Viele Grüße
      Erik

      Antworten
      • Danke für dein klärendes Feedback :D!

        Und würden Flohsamenschalen einen aus diesem angestrebten Stoffwechselmodus rauswerfen?

        Greetz

        Antworten
        • Um den vollen Benefit aus dem Nüchternstoffwechsel zu ziehen, sollte man alles meiden außer Wasser, da alle körperfremden Stoffe, die in den Darm gelangen, den Verdauungsstoffwechsel anregen (selbst bspw. ungesüßter, kalorienfreier Kräutertee).

          Antworten
  5. Hallo Erik, ich habe mir Gedanken zum Thema Luxjagd (Beitrag im Nov. 2018). Bei der Schrothkur weckt man die Kurgäste zwischen 3 und 4 Uhr morgens, um sie in die Schrothpackung zu legen. Wird der natürliche Prozess dadurch nicht unterbrochen oder reagiert das System nur auf natürliches Licht?

    Lieben Gruß

    Manuela

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    • Hallo Manuela,

      naja, auf Dauer ist es sicher keine gute Idee mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen zu werden. Vielleicht habe ich die Frage auch nicht ganz verstanden…

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  6. Hallo,

    erst mal Kompliment für deine Seite und für diesen sehr interessanten Artikel!

    Dass es, ab einem hohen Körperfettanteil, ratsam ist die lean-body-mass als Basis für den Eiweißbedarf zu nehmen, klingt sehr legitim und einleuchtend aber, wie macht man es dann mit den anderen Makronährstoffen pro Kilo Körpergewicht oder was ist da die Basis, nach deiner Ernährungslehre? Also Kohlehydrate und Fett. Vor allem beim zweitgenannten. Was sollte da das Minimum sein um gesund zu bleiben und sich noch wohl zu fühlen. Also keine Einbußen im hormonoellen Bereich zu haben, etc.

    Greetz

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    • Hallo Michele,

      vielen Dank!

      Zu deiner Frage: Da kann man keine genaue Zahl nennen, weil der Körper keinen täglichen Grundbedarf an Kohlenhydraten und Fetten (mit Ausnahme der essenziellen Fettsäuren) hat. In der Tat könnte man sogar problemlos mit null Kohlenhydraten überleben, da wir genügend Glucose aus Aminosäuren herstellen könnten.

      Dagegen kann sich eine extrem fettarme Ernährung tatsächlich negativ auf die Gesundheit auswirken, da Fettsäuren auch ein wichtiger Baustoff sind (Zellmembrane, Immunstoffe, Hormone usw.).

      Solange man sich ausgewogen ernährt und fettreiche Lebensmittel nicht scheut, braucht man sich hier aber keine Sorgen machen.

      Viele Grüße
      Erik

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